A Summer’s Tale Festival, August 2015

Das GartendeckTeam nach diversen Vorträgen und Workshops auf dem Festival ...

Das GartendeckTeam nach diversen Vorträgen und Workshops auf dem Festival …

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Wildkräuter-Workshop mit der Kräuterschule Altona

“Bestimmen, Erkennen, Ernten, Verwenden” – so lautete das Motto des Workshops. Auf dem Gartendeck wachsen verschiedene Pflanzen – solche, die extra angebaut werden und solche, die wachsen, ohne dass wir etwas dafür tun. Gerade um solche, im Allgemeinen Bei- oder Unkräuter genannten Pflanzen, ging es in diesem theoretischen und praktischen Workshop mit Sabine Hustedt von der Kräuterschule Altona.

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Gartendeck, Sommer

Danke für die Bilder an David Daub

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Saison 2015! Im fünften Jahr: Gemeinschaftsgarten auf St.Pauli

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Yoga auf dem Gartendeck

Liebe Gartenfreunde,

es kann wieder geyogt werden!

Los geht’s ab Freitag, den 1.5. und wir freuen uns, wenn ihr dann um 17.30-19 Uhr zum After-Work-Yoga und für einen entspannten Start ins Wochenende vorbeikommt. Mit Hatha und Kundalini Yoga im wöchentlichen Wechsel lassen wir gemeinsam das Yoga-Herz auf dem Deck aufblühen. Lea und Veronika bereiten Hatha-Flow Stunden für euch vor. Dabei ist der Fokus auf Asanas (Yogaposen) in dynamischen Sequenzen unter Einbezug der Atmung. In den Kundalini Stunden mit Conny werden neben den körperlichen Asanas auch Meditation und Mantren integriert.

Wenn ihr eine eigene Matte habt, bringt sie gerne mit, da die Matten vor Ort begrenzt sind. Spenden ans Gartendeck als Dank, dass wir diesen schönen Ort nutzen dürfen, sind natürlich gern willkommen. Ansonsten braucht ihr nur bequeme Kleidung und gutes Wetter im Gepäck.

Ob mit Vorkenntnissen oder ohne, wir freuen uns über alle Neugierigen und auf viele schöne Yoga-Stunden im Freien!

Was: After-Work-Yoga
Wann: freitags, 17.30-19 Uhr
Wo: Gartendeck, Große Freiheit 62-58, St. Pauli

Alle Termine in 2015 findet ihr hier.

Yoga auf dem Gartendeck

 

Termine

Mai

Juni

Juli

August

September

01.05.

Hatha Flow

05.06.

Kundalini

03.07.

Kundalini

07.08.

Hatha Flow

04.09.

Hatha Flow

08.05.

Kundalini

12.06.

Hatha Flow

10.07.

Hatha Flow

14.08.

Kundalini

11.09.

Kundalini

15.05.

Hatha Flow

19.06.

Kundalini

17.07.

Kundalini

21.08.

Hatha Flow

18.09.

Hatha Flow

22.05.

Kundalini

26.06.

Hatha Flow

24.07.

Hatha Flow

28.08.

Kundalini

25.09.

Kundalini

29.05.

Hatha Flow

 

31.07.

Kundalini

 

 

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Ansäen für die Saison 2015

Am Karfreitag hat Vera vom Hof vorm Deich wieder den verschiedenen Initiativen vom Hamburger Gartennetzwerk “Solidarisches Gemüse” eins ihrer Gewächshäuser zum Saatgut vorziehen zur Verfügung gestellt. Diverse Gurkensorten, Erdmandel, Kräuter, Mangold, Porree, Kohlrabi, Wirsing, Weißkohl, Melone etc. entwickeln sich nun dort vom Saatkorn zur Jungpflanze.
Ende Mai wird auf dem Gartendeck auch wieder eine Jungpflanzenbörse stattfinden, wo ihr euch alles, was auf dem Gartendeck bis dahin keinen Platz mehr gefunden hat, abholen könnt.

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SaatgutTauschBörse 2015

Rund um die Frage “Wem gehört die Biodiversität?” veranstaltete das Hamburger Gartennetzwerk “Solidarisches Gemüse”  in Kooperation mit dem Klima Café von Gegenstrom HH am 8. März seine jährliche Saatguttauschbörse mit unkontrolliertem und vielfältigem Saatgut aller Art, Warmgetränken, Vorträgen und Filmbeiträgen.
Vortragende waren Andreas Riekeberg von der Kampagne für Saatgut-Souveränität, Vera Hempel vom Hof vorm Deich sowie den Tomatenrettern und Mohammad Abu Hajar vom Project 15th Garden Network Syrien.

Saatguttauschbörse 2015

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Winterfest 2014

Ist ja fast schon wieder Saisonanfang, also noch schnell ein paar Bilder vom Saisonende im letzten November …

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Garten-Erlebnistag mit einer dritten Klasse

Was gibt es in einem Garten alles zu entdecken? Nach einem schönen Tag auf dem Gartendeck hieß die Antwort einer dritten Klasse der Ganztagsschule St. Pauli: Eine ganze Menge!

19 aufgeweckte und wissbegierige Kinderbesuchten am 27. Oktober das Gartendeck, um an einem herrlich sonnigen Herbstnachmittag den Garten und das Gärtnern kennenzulernen. Das Vorbereitungs-Team des Decks hatte sich dazu etwas Besonderes ausgedacht: in kleinen Gruppen gab es für die Kinder vier verschiedene Stationen zu erkunden.

Bei Hannes konnte man sich die Hände gleich so richtig schön schmutzig machen, denn gemeinsam wurde ein Permakultur-Hochbeet gebaut. Neben dem Spaß am draußen Wühlen und Bauen gab es dabei auch einiges über Erde, Humus, Kompost und die vielen kleinen Tieren, die darin wohnen, zu verstehen. Eine weitere Station wurde von Leonie betreut. Dort konnten die Kinder an den Gartendeck-Pflanzen nachvollziehen, wie aus kleinen Samen stattliche Pflanzen werden. Von verschiedenen Pflanzen wurde Saatgut genommen und in mitgebrachte Getränke-Kartons gepflanzt. Diese durften am Ende mitgenommen werden, um später zu beobachten, was sich mit Geduld und der richtigen Pflege daraus entwickelt. Coco machte an der nächsten Station mit den Kindern einen blinden Garten-Rundgang. Zu zweit liefen die Kids über das Deck, wobei ein Kind die Augen geschlossen hielt und vom anderen Kind vorsichtig geführt wurde. So konnte sich das geführte Kind ganz auf seine anderen Sinne konzentrieren. Eindrücke wie ein kuschelig weiches Blatt, raschelnde Pflanzen oder der Geschmack einer Brennnessel wären sonst sicher einigen entgangen. Bei Barbara an der Küchen-Station gab es Kartoffeln auszubuddeln und anschließend viel zu schnippeln, denn gemeinsam wurde Suppe gekocht. Und der Schnippel-Abfall kam direkt in die spannende Wurmkiste, wo die fleißigen Würmer daraus wieder wertvolle Pflanzennahrung machen.

Am Ende des Besuchs standen ein neues Hochbeet auf dem Deck, einige Kartons mit gepflanzter Saat an der Saatstation, sowie ein dampfender Topf Suppe auf dem Tisch. Die vielen Eindrücke hatten richtig hungrig gemacht, sodass alle Teller, die sich finden ließen, bald in Benutzung waren und bei leckerer Suppe noch einmal Eindrücke ausgetauscht und Fragen geklärt werden konnten.

Was für ein toller Tag! Danke, liebe Kinder!

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Gemeinsam Stellung beziehen

Wahrscheinlich haben der eine oder die andere durch die Medien mitbekommen, dass der Bunker an der Feldstraße in direkter Nachbarschaft zum Karoviertel um die Hälfte seiner Höhe aufgestockt werden soll. Der Neubau soll überzogen werden mit einem “Stadtgarten”, der ein “Anwohnerprojekt” sein soll.

Zu diesen Plänen und vor allem ihrer Selbstdarstellung als “urban gardening” und als “Anwohnerprojekt” haben die langjährigen Stadtgärten Gartendeck, KEBAP und Keimzelle nun eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht:

Eine Stellungnahme von  Gartendeck, KEBAP, Keimzelle:

Am 16. Oktober wurde zur Vorstellung eines grünen Stadtteilprojektes in die Hanseplatte geladen: “Ein großer Stadtgarten mitten in St. Pauli”, unterzeichnet mit “Hilldegarden”. Hinter der Initiative verbirgt sich die Agentur Interpol, die den bestehenden Bunker in ein mehrstöckiges Großprojekt, samt imposanter Dachbegrünung, erweitern möchte. Die suggerierte Nähe zu den bestehenden Gemeinschaftsgärten nehmen Keimzelle, KEBAP und Gartendeck zum Anlass einer Stellungnahme.

Die Keimzelle fragt sich: Kann das sein?
Die Keimzelle fordert seit 2011 ein „GrünAreal“ auf dem Gelände der Rindermarkthalle, in unmittelbarer Sichtweite des nun vorgestellten Großprojektes. Die jahrelangen Bemühungen wurden vom Bezirk mit dem knappen Kommentar abgewatscht: nicht genehmigungsfähig und ansonsten Schweigen.

Und dann plötzlich aus dem Nichts, wie ein Ufo, ist alles da. Weit oben. Nichts von unten. Nun fehlt nur noch, dass die fertigen Pläne vom Volk abgesegnet werden. Ab jetzt dürfen wir mitmachen und die gewünschte Bespielung übernehmen. Ist das Anwohnerbeteiligung? Ist das urban gardening für Alle? Der Bezirk findet diese neoliberale Privatinvestorenlösung prima. Denn städtische Flächen zur Verfügung zu stellen, etwa für das seit Jahren geforderte GrünAreal auf dem Gelände der Rindermarkthalle, sieht sich die Politik nicht in der Lage.

KEBAP schaut hinter die Kulissen
Das Kulturenergiebunker-Projekt KEBAP entwickelt seit 2011 mit den Anwohnern eine kulturelle und energetisch innovative Neunutzung des Bunkers in Altona Nord und kämpft auf behördlichen und politischen Ebenen um Anerkennung und Unterstützung. Auch ein Dachgarten für Anwohner_innen gehört zu dem Projekt, das von Anfang an seine Pläne zur Diskussion stellte und das Gärtnern auf ebener Erde am Bunker schon jetzt betreibt.

Werbeagenten, Großpächter und Architekt haben geschützt vor der störenden Öffentlichkeit heimlich einen Masterplan samt Initiative entworfen und dann die Marketingmaschine gefüttert. Das Projekt “Hilldegarden” betreibt eine Entsolidarisierung mit bestehenden Initiativen – statt Gesprächen gab es Geheimhaltung, statt Austausch wird nur versucht auf die wertvolle Akzeptanz der bestehenden Anwohner*innen-Projekte und den Trend des urban gardening aufzuspringen. KEBAP spricht sich gegen Versuche der Vereinnahmung aus und fordert mehr Transparenz.

Das Gartendeck hört die Politik schon applaudieren
Das Gartendeck St. Pauli hat eine lange leerstehende Brache in einen lebendigen Gemeinschaftsgarten verwandelt. Seit nunmehr vier Jahren wird in der Großen Freiheit praktiziert, was 2016 auf dem Bunker neu entstehen soll. Das Projekt setzt sich zur Zeit vor dem Hintergrund einer “nachhaltigen Verdichtung” für die dauerhafte Nutzung des Geländes im Herzen von St. Pauli ein.

Wir stehen den vorgestellten Bauplänen für den Bunkerbau kritisch gegenüber, weil wir befürchten, dass sich das Großprojekt negativ auf die Unterstützung, vor allem seitens der Politik, für ehrenamtlich und gemeinnützig agierende Initiativen aus dem Stadtteil auswirken könnte. Wir wollen nicht mit der Aussage konfrontiert werden: “Auf dem Bunker entsteht ein spannendes Projekt – beteiligt Euch doch da!” Eine privatwirtschaftliche Initiative darf keine Alternative für offene, nicht kommerzielle Freiräume sein.

Summa Summarum:
Alle hier beschriebenen Urban Gardening Projekte zeichnen sich durch Teilhabe, freiwilliges Engagement und den Aspekt der Öffentlichkeit aus. Gärtnern bedeutet für uns, keine fertige Vision zu enthüllen; die Gärten dienen vielmehr als Experimentierfelder für sozialen, kulturellen und nachbarschaftlichen Austausch.
Zwar ist ein Ausbau von Grünflächen auf St. Pauli vor dem Hintergrund einer seit Jahren anhaltenden Nachverdichtung zu begrüßen, jedoch verurteilen wir die marketingtechnisch gewitzte Präsentation des Großvorhabens, das sich in unseren Augen mit fremden Federn schmückt. Die vorgestellten Bunker-Pläne sollten daher in erster Linie als Bau- und nicht als Freiraumprojekt bewertet werden.

Die geplante Bunkergroßbaustelle beschert uns eine grüne Aufwertungsspirale. Gerade deswegen ist eine stadtpolitische Unterstützung der Anwohnerinitiativen nötig.

BunkerStellungnahme_KeimzelleGartendeckKebap

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